Auf Augenhöhe

Science Fair erstmals auf dem Campus Landau

Landau/Herxheim. Es herrscht dichtes Gedränge um die Tische im Atrium auf dem Campus der Universität Landau. Beeindruckt lauschen Lehrer und Professoren den Erklärungen der rund 150 Schüler. An einer Station geht es um die Erzeugung von Elektrizität aus Zitronen, an einer anderen wird fachkundig dargelegt: „Der Hype um die Drohne hat uns veranlasst, eine App zu programmieren, mit der wir unsere selbst gebaute Drohne über 100 Meter steuern können.“

„Da stehen wir da und lassen uns belehren“, sagt Ök Gel, Mathematiklehrer am Herxheimer Gymnasium und Organisator der Wissenschaftsfestival „Science Fair“, das unter der Schirmherrschaft des renommierten Wissenschaftlers Michael Buback steht und in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet. „Das Interesse von Firmen und der Hochschule beweist, dass hier echte wissenschaftliche Arbeit geleistet wird“, so Gel.
Die Schüler der Mittel- und Oberstufe des Herxheimer Pamina-Schulzentrums haben sich im vergangenen Jahr eigenständig und freiwillig mit selbst gestellten Forschungsaufgaben rund um das Leitthema „In Bewegung“ beschäftigt. Das Spektrum der 48 Projekte reicht von „Elektrisches Auto“ über „Völkerwanderung/Migration“ bis zur Untersuchung der Fage „Wie effektiv sind Lernvideos?“

Die öffentliche Präsentation am 14. Juni endet mit einer Preisverleihung für je zwei herausragende Leistungen aus den Bereichen „Mensch und Gesellschaft“ und „Natur und Technik“. Laut Jury wurden sie beurteilt nach den Kriterien Innovation, Aktualität, Relevanz und Anschlussfähigkeit. Stolz nehmen Kim Wehnes, Daniel Vollmer und Jan-Vincent Würk den Preis für ihre Innovation bei der Wendigkeit von Rollstühlen entgegen. Luis Mayr und Anton Wilhelmi erhalten die Auszeichnung für ihre Zitronenbatterie, Jule Mayr für ihre Studie zur Optimierung des digitalen Lernens und Jonas Frank und Johanna Helma bekommen den Preis für ihre philosophische Untersuchung über die Vorteile von Ungleichheit. (csch)