Der Weg zum Erfolg

Ein Unternehmen gründen

Endlich der eigene Chef sein. Diesen Wunsch hegen Millionen von Deutschen. Doch es ist gar nicht so einfach, ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen und am Markt zu etablieren. Wer sich jedoch an bestimmte Grundsätze hält und diese Entscheidung genau durchdenkt, hat eine wichtige Grundlage geschaffen.

Eine objektive Selbstanalyse ist wichtig

Wer ein eigenes Unternehmen gründen möchte, muss in erster Linie ehrlich zu sich selbst sein. Gründer müssen sich ihrer Schwächen und Stärken bewusst sein. Hier hilft eine Selbstanalyse weiter. Beispielsweise ist es kein Anzeichen von Schwäche, als Vertriebsexperte die Unterstützung eines Steuerberaters oder als Kfz-Spezialist die Hilfe eines Prototypenbauers zu suchen. Viel fataler wäre es, auf diese fachmännische Unterstützung zu verzichten, obwohl diese dringend notwendig ist.

Nur nicht die Geduld verlieren

Zudem ist Geduld gefragt. Denn oft dauert es Monate oder gar Jahre, bis ein Unternehmen richtig gut läuft. Deshalb ist es wichtig, dass sich Unternehmer nicht zu schnell entmutigen lassen und kleinere Durststrecken überwinden. Häufig ist es erforderlich, dass selbständige Unternehmer sehr viel Zeit in ihre berufliche Tätigkeit investieren – viel mehr Zeit, als häufig im klassischen Angestelltenverhältnis von Nöten ist. Diese Entscheidung sollten Interessierte zusammen mit ihrer Familie treffen. Außerdem müssen sich angehende Selbständige vor Augen führen, dass die eigentliche Geschäftsidee nicht viel wert ist. Es ist viel wichtiger, für das eigene Konzept „zu brennen“ und realistisch einzuschätzen, ob ein Markt für diesen Bereich vorhanden ist. Die gesunde Mischung macht’s. Sind zu viele Konkurrenten vorhanden, ist die Neugründung einer Firma im gleichen Bereich ein zu großes Wagnis. Existieren im Gegenzug überhaupt keine Mitbewerber, müssen sich Betroffene eventuell mit dem Gedanken anfreunden, dass auch kein Markt für das Segment vorhanden ist.

Sich von der breiten Masse abheben

Diese Risiken umgehen Geschäftstreibende mit detaillierten Analysen über die Zielgruppen, den Nutzen des Konzepts sowie etwaigen Alleinstellungsmerkmalen. Diese Alleinstellungsmerkmale sind besonders wichtig, wenn sich im ausgewählten Geschäftsbereich mehrere andere Wettbewerber befinden. Hilfreich ist es stets, sich von der Konkurrenz abzuheben. Beachten potentielle Gründer all diese Aspekte, kann die Erstellung des Businessplans auch schon beginnen.