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Liegt das Glück in den Genen?

Pfalz-Echo-Umfrage: Wie glücklich fühlen sich die Südpfälzer bzw. sind sie vom Glück verfolgt?

Der „World Happiness Report“ wurde in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen erstmals 2012 veröffentlicht. Der Weltglücksbericht 2017 erklärt die Norweger zum glücklichsten Volk der Welt. Gleich danach kommen die nordischen Nachbarn aus Dänemark und Island. Deutschland landet auf dem 
16. Platz. Verantwortlich für das persönliche Glücksempfinden seien zu 50 Prozent die Gene, zu zehn Prozent die Lebensumstände und zu 40 Prozent die Einstellung einer Person. (mcl)


Christopher Zipf, Pirmasens

Ob eine Person glücklich oder unglücklich ist, hat in erster Linie etwas mit der eigenen Einstellung zu tun. Zu einem glücklichen Leben gehören natürlich durchaus die passenden Umstände wie gute Freunde, die Familie, Gesundheit und ein Beruf, welcher das nötige Geld einbringt. Allerdings sollte Letzteres auf keinen Fall die Hauptrolle spielen. Ich selbst bin absolut nicht materialistisch veranlagt.


Tim Killer, Landau

Ich denke, dass die Lebensumstände deutlich mehr als nur zehn Prozent unseres Glücks ausmachen und dass von den Genen nicht allzu viel abhängt. Normalerweise kann jeder Mensch frei entscheiden, ob er mit dem, was er hat, zufrieden ist oder nicht. Zu einem glücklichen Leben gehören für mich die Partnerschaft, Freunde und eine erfüllende Tätigkeit.


Peter Opp, Landau

Meiner Meinung nach spielen die Gene bestimmt eine Rolle, allerdings sind die Lebensumstände in meinen Augen bedeutend wichtiger. Für mein Glück sind meine Partnerin und meine Gesundheit sehr wichtig. Generell glaube ich, dass die Leute in Süddeutschland im Großen und Ganzen schon ziemlich gut gelaunt sind.


Nora Siepenkort, Landau

Dass 50 Prozent des Glücklichseins in den Genen liegen soll, halte ich für übertrieben. Meiner Meinung nach ist die freie Entscheidungsfähigkeit deutlich höher und somit in erster Linie für das Glück verantwortlich. Etwas anderes ist es natürlich, wenn Leute beispielsweise unter einer Hormonstörung oder Depression leiden. Mich persönlich macht es glücklich, wenn ich mein Leben selbstbestimmt und frei gestalten kann.


Rokas Putramentas, Landau

Sowohl um glücklich zu sein als auch um deprimiert zu sein, gehört meiner Meinung nach viel Arbeit. Aus diesem Grund bin ich mir sicher, dass nahezu alles in der eigenen Verantwortung liegt. Denn natürlich spielen die Lebensumstände eine Rolle. Allerdings kann man auch hier das meiste entweder aus einer positiven oder eben einer negativen Sichtweise heraus betrachten. Zu meinem persönlichen Glück gehört es, an der Verwirklichung von Träumen und Zielen zu arbeiten.


Silvia Wirth, Landau

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Großteil des persönlichen Empfindens von Glück erblich bedingt ist. Dass die Lebensumstände hierbei allerdings nur zehn Prozent ausmachen, erscheint mir doch sehr wenig. Außerdem denke ich, dass die Menschen in Süddeutschland zufriedener sind als in den restlichen Gebieten Deutschlands. Zu meinem eigenen Glück gehören meine Familie, meine Freunde und natürlich mein Mann.