Bildgewordener Erfolg

„Open-Air-Galerie-Wörth“ durch Künstler Andres Hella

Wörth. „Ein noch lange sichtbarer kreativer Erfolg mit Einzigartigkeitsstellung für die Gemeinde Wörth“- so umschrieb, begeistert vom Ergebnis, Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche bei der Schlussveranstaltung am Sonntag, 30. Juli, in seiner Ansprache die vom Künstler Andreas Hella initiierte Aktion am Eselsbuckel.

In gemeinsamer Arbeit gestalteten Mitglieder des Kunstvereins, des Malerringes Maximiliansau und fünf Sprayer der Stadt Wörth die Unterführung sowie die sich anschließende 60 Meter lange Betonwand am Eselsbuckel. 22 von Hella in Goldfarben modellierte Barockrahmen galt es mit jeweils eigenen Bildmotiven kreativ zu „füllen“; Vorgaben gab es keine, doch sollte der Zeitrahmen zumindest von denen, die vor Ort waren, so eingehalten werden, dass die zahlreichen Interessierten, die sich Samstag und Sonntag teilweise mehrfach dort einfanden, eine klare Vorstellung davon bekommen konnten, wie die umgesetzte Idee in Vollendung Gestalt annehmen würde.
Keine Frage – das gelang. Nicht nur Malerei wurde als Technik herangezogen, sondern zum Erstaunen des Publikums schmücken nun Reliefs, Stahlarbeiten, Mosaik in Kombination mit Relief und Keramik die vorgegebenen Flächen. Zwei, drei Rahmen sind noch ohne künstlerische Umsetzung – hier wird sich der Kunstverein jedoch bemühen, dem in nächster Zeit Abhilfe zu schaffen.
Die Sprayertruppe, die in jüngster Vergangenheit schon mehrfach unter Hellas Leitung im Netzwerk mit CJD-Maxau und den Schulen die kreative Neuausrichtung der verschlissenen Unterführungen in Angriff genommen hat, bereitete ihren Part hier auch wieder auf farbige und höchst effektvolle Weise auf: Asien und Pandas als Grundthema wurden in krachender Bebilderung mit Schriftzügen in jedem Sprayer eigener Art miteinander verbunden- in den kommenden Wochen werden in ähnlicher Form auch noch die Frontflächen in dazu passender Kombination bemalt.


„Mit solch kreativem Aktionismus befrachtet steht es für mich außer Frage, das wir das Ziel der „Open-Air-Galerie-Wörth“, wonach alle beschmierten oder öden Betonflächen der Stadt Wörth in den kommenden zehn Jahren mit künstlerischer Ausrichtung bedacht werden sollen, erreichen werden – und dies nicht nur zur Freude der Einwohner, sondern ich denke, dass sich das auch unter Besuchern der Stadt zu Genüge herumsprechen wird“, so der Bürgermeister zum Ende seiner Ansprache. Gemeinsam mit Hella, der auch in zwei Werken Pinsel, Schwamm und Farbe wirken ließ, hob er hierbei auch noch einmal die hervorragende Stimmung bei der Aktion heraus, und lobte die reibungslose Zusammenarbeit von Verwaltung, Bauhof und aller aktiven Akteure. (per)