„Das Gehirn lernt immer.“

Hirnforschung und Schule – ein Film von Paul Schwarz zeigt, was dies für die Schule bedeutet

Paul Schwarz mit Kamerateam. (Foto: privat)

Landau. Egal, ob mathematische Formeln, Grammatik-Regeln oder Französisch-Vokabeln – gerade für Kinder und Jugendliche gilt das Lernen in der Schule manchmal als sauere Pflicht. „Nur wenn man es falsch macht und Lernen mit Pauken verwechselt“, sagt Prof. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Ulmer Universitätsklinikum und Leiter des ZNL-TransferZentrums für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm. Der renommierte Hirnforscher entschlüsselt, was beim Lernen im Gehirn passiert und entwickelt zusammen mit Psychologen und Pädagogen Strategien, die den Lernprozess optimieren.  Was geschieht bei der Informationsverarbeitung im Gehirn? Wie können Emotionen und Bewegungen den Lernprozess beeinflussen? Und warum sollen Kinder direkt nach dem Vokabeltraining lieber auf das Fernsehen verzichten? Der 45minütige Film von Paul Schwarz, der in enger Zusammenarbeit mit Prof. Manfred Spitzer produziert wurde, ist auf einer konfektionierten, menügesteuerten DVD (plus 45 Minuten Bonusmaterial: neurowissenschaftliche Grundlagen, Heterogenität und individuelles Lernen sowie Lehr- und Lernstrategien etc.) erhältlich: „Das Gehirn lernt immer. Hirnforschung und Schule“ gibt Antworten aus der Unterrichtspraxis unterschiedlicher Schulen in Deutschland.

Ziel der Forscher des ZNL ist es, Bildungseinrichtungen und Lehrkräfte mit solchen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterstützen und beispielsweise im Film anschaulich zu machen, damit sie das Lernen dort noch besser organisieren können und sich so für die Zukunft rüsten. (per)

Die DVD kann inkl. Inlay und Booklet zum Preis von 25 Euro beim ZNL (TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm) (info@
znl-ulm.de) bestellt werden.