Offenbach. Im Jahr 1920 wurde unter dem damaligen 1. Vorsitzenden Peter Kohler der FSV Offenbach e.V. gegründet. Nach Jahren mit mehr oder weniger sportlichen Höhepunkten, verbuchte man 1951 mit dem Aufstieg in die damals neu gebildete 2. Amateurliga den ersten größeren Erfolg. Nach zwei Jahren erfolgte der Abstieg. Nachdem man sich in der A-Klasse etablieren konnte, wurde 1981 der Aufstieg in die Bezirksliga geschafft, der man lange Jahre angehörte. Der unbestritten größte Erfolg war der Aufstieg in die Verbandsliga Südwest. Sechs Jahre spielte man in dieser Klasse, bevor in der vergangenen Saison am Ende der Abstieg stand.

Aktuell gibt es beim FSV Offenbach fünf aktive  Mannschaften, darunter vier AH-Teams. Zwölf Jugendmannschaften komplettieren das Feld. „Ein Hauptaugenmerk ist auf die Jugend gerichtet, mit dem Ziel möglichst viele Spieler der 1. Mannschaft zuzuführen“, sagt Vorstandsvorsitzender David Weiß. Dass in Offenbach die gute Jugendarbeit fruchtet, zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass sowohl die A – als auch die B-Junioren in der zweithöchsten deutschen Klasse, der Regionalliga spielen. Leider konnte der Abstieg der 1. Mannschaft aus der Verbandsliga in der vergangenen Saison nicht vermieden werden, was auch ein Stück weit mit der Qualität des Kaders zu tun hatte, erklärt Weiß. In der Landesliga will man sich zunächst etablieren, kleine Brötchen backen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben, so Weiß wörtlich.

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Langfristig allerdings soll das Ziel, auch wegen der optimalen Rahmenbedingungen, wie die vorhandenen Sportstätten, das Trainingsgelände und der Unterbau im Jugendbereich, der Wiederaufstieg in die Verbandsliga sein. Für die neue Saison zählt David Weiß unter anderem den SV Rülzheim zu den Favoriten. „Ich freue mich auf die vielen Derbys und sehe sie auch als Anreiz für mein junges Team, das sich im Umbruch befindet.“ Zwölf neue Spieler, darunter drei von den eigenen A-Junioren kamen hinzu. Demgegenüber stehen acht Abgänge. Trainiert wird die Mannschaft von Daniel Jahnke, als Co-Trainer fungiert Jürgen Bachfischer. Weiß sieht die Mannschaft gut vorbereitet. Stimmung Wille und die mannschaftliche Geschlossenheit seien im Vergleich zur letzten Saison immens hoch und im Fußball für den Erfolg extrem wichtig. Das soziale Gefüge funktioniere, wie der Vorstandsvorsitzende beobachtete. Der Trainingsbesuch ist aktuell sehr gut, ein weiteres Indiz für eine hoffentlich erfolgreiche Saison. (tom)

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