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Start Die Südpfalz Gesellschaft Diesel, Elektro oder doch lieber Benziner?

Diesel, Elektro oder doch lieber Benziner?

Pfalz-Echo-Umfrage: Was bringt die Zukunft auf dem Automarkt, welche Antriebsarten gibt es in 20 Jahren noch?

Das Auto, des Deutschen liebstes Kind, ist aktuell negativ in den Schlagzeilen. Besonders Dieselfahrzeuge stehen im Fokus. Aber auch mutmaßliche illegale Kartellabsprachen der großen deutschen Hersteller werfen kein gutes Licht auf die Autobranche. Diesel, Benzin, Elektro oder Wasserstoff, was bringt die Zukunft, wo liegen die Vor- und Nachteile und welches Auto würde man gerne fahren. Das PFALZ-ECHO hat nachgefragt. (Text und Fotos: tom).


Klaus Stockerl, Landau

Klaus Stockerl

Ich denke, dass sich das Elektroauto durchsetzt, wobei mir nicht ganz klar ist, wo der ganze Strom zum Beladen der Batterien herkommen soll. Die Atomkraftwerke werden auf absehbare Zeit alle abgeschaltet. Wenn der Strom dann aus erneuerbaren Energien käme, wäre das gut. Aber das ist eine enorme Anstrengung. Ich glaube, dass ich in Zukunft gar kein Auto mehr habe. Ich kann mir vorstellen, dass man sich an irgendeiner Station ein Fahrzeug leiht und dass dies einen hinfährt, wo man will, autonom natürlich.


Thomas Hurth, Bornheim

Thomas Hurth

Die Zukunft liegt eindeutig beim Elektroauto. Ob dies gut oder schlecht und bahnbrechend ist, muss sich erst erweisen. Es wird ja auch eine Menge Energie dafür benötigt. Im Moment spielen die deutschen Hersteller, wie ich meine, noch ein bisschen auf Zeit, was Entwicklung usw. betrifft. Dies kann aber nicht so bleiben, weil Volvo zum Beispiel voll auf Elektroautos umstellt und aus den USA kommt Tesla. Da sieht man, dass man in anderen Ländern schon weiter ist. Wenn sich das Elektroauto, was Reichweite und Zuverlässigkeit betrifft, etablieren würde, würde ich auf das E-Auto umsteigen.


Jürgen Marx, Offenbach

Jürgen Marx

Das Elektroauto wird definitiv kommen. Ich denke, dass es bis zum Jahr 2025 schon eine große Bandbreite an E-Fahrzeugen geben wird. Der Vorteil liegt darin, dass der CO2-Ausstoß reduziert wird, vorausgesetzt, man gewinnt den benötigten Strom mit erneuerbaren Energien. Für zu Hause könnte ich mir eine Ladestation, die von einer Photovoltaikanlage gespeist wird, vorstellen. Ich persönlich würde zweigleisig fahren, das Elektroauto für die kürzeren Wege und den Benziner, da das E-Auto ja nur kurze Reichweiten hat, für die längeren Strecken.


Kai Freytag, zurzeit Impflingen

Kai Freytag

Da man ja die Abgasemissionen reduzieren will und die Ölressourcen auf der Erde endlich sind, gehört dem Elektroauto die Zukunft. Das ist meiner Meinung nach die sauberste und einfachste Lösung, die allerdings, denke ich, noch nicht ausgereift ist. Das wird noch ein paar Jahre dauern. Aber ich glaube, dass durch den Abgasskandel die Forschung extrem vorangetrieben wird. Ich selbst werde mir so schnell kein Elektroautro anschaffen. Da bin ich eher konservativ eingestellt, was auch mit meinem Beruf in der Autobranche zu tun hat.


Peter Bullinger, Landau

Peter Bullinger

Durch das Fernziel, die Schadstoffe in der Luft zu reduzieren, wird das Elektroauto klar in den Vordergrund rücken. Die deutschen Hersteller müssen in der Richtung schnell reagieren, Volvo zum Beispiel will ja schon 2019 komplett auf E-Fahrzeuge umstellen. Ich könnte mir vorstellen, in etwa zehn Jahren für kurze Strecken ein Elektroauto zu fahren. Für die langen Strecken, etwa die Urlaubsreise, wird man in zehn Jahren noch nicht so weit sein, da es bis dahin nicht flächendeckend Ladestationen gibt und die Aufladung an sich zu lange dauert.


Martin Heupel, Insheim

Martin Heupel

So wie es momentan aussieht, geht es Richtung Elektrofahrzeuge. Das ist die beste Lösung, wenn man die Umwelt nachhaltig schonen will. Da die deutsche Automobilindustrie in den vergangenen Jahren sehr viel Geld mit Verbrennungsmotoren verdient hat, hat man in der Entwicklung von E-Fahrzeugen ein bisschen was versäumt und in dieser Richtung etwas Nachholbedarf. So lange es möglich ist, werde ich ein Auto mit Verbrennungsmotor fahren. Das Autofahren war und ist schon immer meine Leidenschaft, zu der das Motorengeräusch einfach dazu gehört.

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