Stellten das Programm des Zukunftsforum vor: (von links) Gabriele Fast-Lahmert, Sylvia Schmidt-Sercander, Oberbürgermeister Thomas Hirsch, Bürgermeister Maximilian Ingenthron und Umweltdezernent Rudi Klemm. (Foto: csch)

Landau. Anlässlich der Wiedererlangung der Kreisfreiheit vor 70 Jahren hat der Stadtvorstand ein öffentliches Diskussionsforum für Bürger, Planer, Verwaltung, Politik und Gesellschaft zu Themen der Weiterentwicklung der Stadt ins Leben gerufen. Unter dem Titel „Zukunftsforum #stadtweiterdenken“ will das Forum Raum geben für den Austausch von Ideen für die zukünftige Gestaltung der Stadt über Themen wie beispielsweise die Verkehrsgestaltung oder die Baulandentwicklung. „Es soll insbesondere auch um die Herausforderungen des Klimaschutzes gehen“, kündigt Umweltdezernent Rudi Klemm an.
„Ziel ist es auch, die Komplexität von Entwicklungsprozessen transparent und verstehbar zu machen“, so Bürgermeister Maximilian Ingenthron. „Weil sich Entscheidungen immer an einem Interessenausgleich orientieren müssen, wollen wir auch für ein gedeihliches Miteinander werben“, stellt Oberbürgermeister Thomas Hirsch fest.

Den Auftakt bildet eine Veranstaltung am Samstag, 23. März, von 10.30 Uhr bis 13 Uhr im Alten Kaufhaus, die zunächst die grundsätzliche und zugleich facettenreiche Frage stellt: Was ist Stadt?

Es wird Impulsreferate geben u. a. von Prof. Dr. Carsten Kühl, dem Geschäftsführer und Institutsleiter des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) und Dipl.-Ing. Elke Ries vom Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung an der Technischen Universität Kaiserslautern. Im Anschluss finden im Foyer die Marktgespräche statt.

Anmeldung bis Freitag, 15. März per E-Mail an stadtweiterdenken@landau.de.

Begleitend sammelt die Stadt bis 20. März Fotografien von Lieblingsorten oder Blickwinkeln von Landau, die die eigene Verbundenheit mit der Stadt verbildlichen. Jeder ist eingeladen, Schnappschüsse mit Smartphone oder Kamera einzusenden an eben dieselbe E-Mail Adresse – entweder anonym oder mit Angabe des Vornamens, des Alters und des Wohnorts. Die Fotos werden am Veranstaltungstag als Diashow präsentiert.(csch)

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