Es darf weiter gebaut werden. Die Eröffnung ist allerdings von Herbst 2017 auf das Frühjahr 2018 verschoben. (Foto: hea)

Der Eilantrag der Stadt Landau gegen die vom Landkreis Südliche Weinstraße erteilte Baugenehmigung für den Umbau des Fachmarktzentrums in Rohrbach (Verbands­gemeinde Herxheim) bleibt ohne Erfolg. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.

Landrätin Riedmaier teilte in einer Pressemitteilung mit: „Ich begrüße die klaren Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Koblenz, weil damit auf einer ordentlichen Grundlage die Arbeiten zur Reaktivierung des ehemaligen REAL-Geländes zu einem Fachmarktzentrum fortgesetzt werden können. Ich freue mich sehr für Rohrbach! Auch die Tatsache, dass die vorbereitenden intensiven Arbeiten unserer Bauabteilung und unserer Rechtsberater durch die Gerichte bestätigt wurden, ist eine Befriedigung, die jetzt hoffentlich einer Befriedung der Konfliktlage zwischen Stadt und Kreis dient. Das jedenfalls ist meine große Hoffnung.“ Aus der Stadt Landau sind noch keine Reaktionen bekannt.

Hinsichtlich des Eilantrags gegen die ursprüngliche Baugenehmigung teile das Gericht die Auffassung der Vorinstanz. Soweit die Stadt Landau sich nunmehr hilfsweise auch gegen die Baugenehmigung in der Gestalt der Änderungsgenehmigung wende, sei ihr Eilantrag zwar zulässig, aber unbegründet, weil ihr Widerspruch aller Voraussicht nach keinen Erfolg haben werde.

Eröffnung verzögert sich

Die Bauarbeiten können nun weiter voranschreiten – eine Verzögerung ist jedoch bereits bekannt geworden: Die geplante Eröffnung im kommenden Herbst ist auf das Frühjahr 2018 verschoben worden. (per/hea)