Ein Stück, das nachhaltig bewegt

Tragikomödie „Vater“ am 10. März in Landau

Ernst Wilhelm Lenik in der Titelrolle der Tragikomödie „Vater“. (Foto: Sabine Hayman)

Landau. Der 80-jährige André merkt, dass sich etwas in seinem Kopf verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht zu verbergen, dass er nicht mehr alleine zurechtkommt. Als seine Tochter schließlich Pflegehilfen organisiert, wird er zur unberechenbaren und streitsüchtigen Nervensäge. Der Alltag wird für ihn zu einem verwirrenden Labyrinth.

Die Tragikomödie des Erfolgsautors Florian Zeller beschreibt die Erlebniswelt des an Alzheimer erkrankten André auf ungemein anrührende, aber auch unterhaltsame Weise. Denn in den länger werdenden Schatten seiner fortschreitenden Umnachtung gibt es immer wieder auch helle und witzige Momente. Ernst, aber nicht ohne Humor, zutiefst ergreifend, aber nicht ohne Leichtigkeit und getragen von einer grandiosen schauspielerischen Leistung ist „Vater“ mehr als „nur“ Theater: Es ist ein Stück, das nachhaltig bewegt und bundesweit für ein begeistertes Publium sorgt.

Am Dienstag, 10. März, kommt das Landauer Publikum in den Genuss der Darbietung des Alten Schauspielhauses Stuttgart. Beginn in der Jugendstil-Festhalle ist um 20 Uhr. Bereits um 19.20 Uhr führt Benjamin Kernen, der im Stück Schwiegersohn Pierre spielt, im Kleinen Saal in das Stück ein. (per)

Tickets sind im Büro für Tourismus im Rathaus, online unter www.ticket-regional.de und bei der Tickethotline der Kulturabteilung unter 06341-134141 erhältlich.