Ein Wochenende, fünf Haftbefehle

Tatort: Rheinland-Pfalz

Kaiserlautern. Am Wochenende vom 1. November bis 3. November wurden durch die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern fünf Personen verhaftet. In vier Fällen waren Beamte des Bundespolizeireviers in Mainz erfolgreich. Dabei konnten drei Personen in die jeweilige Justizvollzugsanstalt verbracht werden. Eine Person wurde für zwei Wochen in die Justizvollzugsanstalt Worms verbracht. Dies erfolgte aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichtes Gelnhausen. Die Person hatte mehrfach gegen Auflagen und Weisungen verstoßen. Bei einer weiteren Kontrolle kam es zur Festnahme aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichtes Cochem. Die gesuchte Person hatte sich nicht bei ihrem Bewährungshelfer gemeldet und dadurch gegen Weisungen während der Führungsaufsicht verstoßen. Diese wurde deshalb in die Justizvollzugsanstalt Koblenz verbracht. Im dritten Fall war die Person, wegen Körperverletzung, vom Amtsgericht Worms zu einer Strafe von 747 EUR verurteilt. Da Sie nicht in der Lage war die Strafe zu bezahlen, muss Sie dafür 40 Tage in der Justizvollzugsanstalt Frankenthal verbringen. Im letzten Fall hatte das Amtsgericht Darmstadt den Beschuldigten zu 1128,50 Euro oder 70 Tagen Haft, wegen Betrugs und Urkundenfälschung, verurteilt. Die Haft konnte der Gesuchte durch die Zahlung von 1128,50 Euro abwenden. Im fünften Fall waren die Beamten des Bundespolizeireviers in Kaiserslautern erfolgreich. Die von den Beamten am Hauptbahnhof Kaiserslautern kontrollierte Person, war ihrer Hauptverhandlung, wegen Hausfriedensbruch, im Amtsgericht Rostock am 08. Oktober 2019 unentschuldigt ferngeblieben. Aufgrund des durch das Amtsgericht Rostock erlassenen Haftbefehls wurde die Person in die Justizvollzugsanstalt Frankenthal verbracht. (per)