Landau. „Sternstunden für Sterntaler“: Seit 2012 engagiert sich die DJK-Segelfluggemeinschaft Landau für Familien mit unheilbar kranken Kindern und arbeitet dabei eng mit dem Hospiz „Sterntaler“ aus Dudenhofen zusammen. Einmal im Jahr werden die Kinder des Hospizes gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern zu Rundflügen mit anschließendem Grillfest eingeladen. Zum diesjährigen Treffen waren rund 120 Gäste auf den Ebenberg gekommen.

Bürgermeister und Sportdezernent Dr. Maximilian Ingenthron, der am jüngsten Geschwisternachmittag auf dem Ebenberg teilnahm, zeigte sich angetan vom Engagement des Vereins. „Es ist wunderbar zu sehen, wie die Mitglieder der DJK in einer großartigen Gemeinschaftsleistung den Gästen mit Rundflügen über die ganze Region einen unvergesslichen Nachmittag bereiten“, betonte er. „Die Verleihung des landesweiten „Großen Sterns in Silber“ im vergangenen Jahr war bereits ein verdienter Erfolg für das Engagement der DJK-Segelfluggemeinschaft Landau. Und auch wenn es beim Bundesentscheid nicht ganz für das Treppchen gereicht hat, so ist der kleine Goldene Stern, den der Verein um den Vorsitzenden Sebastian Stücker im März aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier entgegennehmen durfe, doch auch ein Ausdruck dessen, wie sehr der Einsatz des Vereins gesehen, geschätzt und gewürdigt wird“, so der Bürgermeister.

Die DJK-Segelfluggemeinsschaft Landau wurde 1953 gegründet und fliegt seit 1954 zusammen mit dem Aero-Club Landau auf ihrem eigenen Segelfluggelände auf dem Ebenberg. Der Verein hat rund 200 Mitglieder, davon etwa 75 aktive Pilotinnen und Piloten. Mehr Informationen zur DJK-Segelfluggemeinschaft finden sich unter www.djk-landau.de. (per)

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