Landau. Wie kann verdichtetes Bauen aussehen? Mit dieser Frage hat sich jetzt eine Delegation aus Vertretern des Stadtrats und der Verwaltung auf ihrer Exkursion nach Tübingen beschäftigt. Baudezernent Cord Soehlke führt die Gäste durch verschiedene Viertel und stellte unterschiedliche Instrumente der Stadtentwicklung vor, die in der Entwicklung Tübinger Quartiere Anwendungen finden.

Oberbürgermeister Boris Palmer (links) und Oberbürgermeister Thomas Hirsch. (Foto: Stadt Landau)

„Von einem intensiven interkommunalen Austausch in Sachen Stadtentwicklung können alle Seiten nur profitieren“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Neben der Frage nach Vorgaben für ein verdichtetes Bauen mit guter Wohnqualität standen auch Themen wie die soziale Durchmischung in neuen Baugebieten, die Zusammenarbeit mit Baugruppen, Konzeptvergaben und städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen auf der Tagesordnung – allesamt Themen, die auch Landau beschäftigen und in den kommenden Jahren in unserer Stadt weiter einen hohen Stellenwert haben werden.“ Nach einer kurzen Einführung in das Entwicklungsmodell der Stadt Tübingen führte Baubürgermeister Cord Soehlke durch das rund vier Hektar große Quartier „Alte Weberei“ und veranschaulichte anhand einiger Beispiele das „Tübinger Modell“. (per)

Das Quartier „Alte Weberei“ des „Tübinger Modells“. (Stadt: Landau)
Verdichtetes Bauen mit guter Wohnqualität. (Foto: Stadt Landau)
Baudezernent Cord Soehlke (links) führt die Gäste durch verschiedene Stadtviertel. (Foto: Stadt Landau)