Filigranes, Kreatives und Selbstgemachtes

Dambedei – der Markt für Kunst, Handwerk und Design am 10. und 11. November im Alten Schulhaus

Am 10. und 11. November hat der Dambedei-Markt geöffnet. (Foto: honorarfrei)

Schweigen-Rechtenbach. Nun schon zum siebten Mal findet der kleine, feine Markt im Alten Schulhaus in Schweigen statt. Exakt um den St. Martinstag am Samstag und Sonntag, 10. und 11. November, von 12 bis 18 Uhr, ist er wieder da: der Dambedei, das leckere Hefegebäck, das dem Markt seinen Namen gibt.

16 Kunsthandwerker präsentieren eine erlesene Mischung aus Selbstgemachtem und Unikaten. Echte Hingucker sind die extravaganten Hüte und modischen Accessoires von Gilla Timmermann, ebenso wie die zarten Seidenschals und die gefilzte Merinowolle, die Christa Loos zu feinen Tüchern und Taschen verarbeitet. Brigitte Ollesch stellt entzückende Stoff- und Stricktiere zum Verlieben her und Morseth Tuan Nizam begeistert die Besucher mit edlen Ledertaschen und coolen Beuteln sowie mit seiner Tiffany-Glaskunst. Zu bewundern sind die filigranen Vogelkäfige aus Draht und Perlen und die außergewöhnlichen Raku-Objekte von Luc Elefteriou. Kreative Ideen und schöne Gebrauchsgegenstände aus Beton und Pappmaché hat Bettina Burkhardt an ihrem Stand. Zum besonderen Ambiente tragen auch die dekorativen und farbenprächtigen Fotografien auf Aludibond von Christine Grimm bei. Natürlich ist auch erstklassiges Schmuck-Design aus Edelsteinen, Glasperlen, Gold und Silber aus den Werkstätten von Doris Hellmann und Gabi Müller-Seng vertreten. Neu zu entdecken sind dekorativen Weidenobjekte und Körbe von Josef Schmitteckert. Auch die wunderschöne Floristik, die Julia Haak zaubert, zusammen mit den interessanten Objekten der Fassdauben-Manufaktur bereichern das Angebot – genau so wie Akiko Nishida-Betzel. Sie zeigt kunstvoll gefalteten Origami-Kunstwerke.

Aus Griechenland stammt die „Alatiera“, ein kleiner Salzstreuer, wie ein Handschmeichler, den Frauke Schlegelmilch nach antikem Muster aus Ton auf der Scheibe dreht. Mit dem Erlös vom Verkauf der Seidenschals, die Frauen aus Afghanistan von außergewöhnlicher Schönheit und makelloser Verarbeitung herstellen, möchte Ike Loeper das Projekt „Azazena“ in Kabul unterstützen.

Die Lichtobjekte aus Keramik und Porzellan von Brigitte Marston tauchen den Schulhof in warmes Licht. Dazu der Duft von Glühwein und Punsch, gemischt mit den feinsten Pralinen und Schokoladen der Confiserie Herzog – ein vorweihnachtliches Highlight also, das man nicht verpassen sollte. Für die Stärkung zwischendurch gibt es Kaffee, selbst gebackene Kuchen, köstliche Kürbissuppe und den Dambedei – alles in Bio. (per)