Gaming: Vom Hobby zum Beruf – so kann es klappen

Viele Jugendliche, die sich für das Thema Gaming interessieren, würden ihr Hobby gerne zum Beruf machen. Den ganzen Tag zu zocken und dafür Geld zu bekommen – wer wünscht sich das nicht? Doch nur für die wenigsten geht dieser Traum auch in Erfüllung. Der Werdegang ist schwieriger als man denkt, viele wollen ans Ziel, aber nur die Besten setzen sich durch.

Der Weg zum professionellen eSportler ist steinig

Es gibt in der Gaming Branche immer mehr Spieler, die von Turnierprämien oder Gehaltszahlungen in Profi-Teams leben können. Allerdings ist der Weg dorthin mit viel Disziplin und Fleiß gepflastert. Es ist nicht damit getan, drei Mal die Woche ein paar Stunden zu spielen, sondern die Trainingszeiten nehmen häufig mehr als die Hälfte der Tageszeit in Anspruch.

Wer nur gelegentlich zockt, am Wochenende vielleicht mal fünf, sechs Stunden am Stück in Lieblingsgames wie „Fortnite“ oder „World of Warcraft“ investiert oder mal einen Videoslot mit Bonus Codes ausprobiert um in die Casinogamingwelt zu schnuppern, der wird überrascht sein, wie viel mehr Zeit für eine Karriere als Profi-Spieler investiert werden muss. Mit anderen Hobbys, wie Freunde treffen, ausgehen etc. wird es da eng!
Zudem muss klar sein, dass ähnlich wie auch bei Profi-Sportlern auf dem Fußball- oder Tennisplatz die Karriere häufig mit Mitte 30 vorbei ist, wenn die Reflexe abnehmen. Die Zeit danach will also schon im Vorfeld bedacht werden, um dann nicht mit leeren Händen und ohne Aufgabe dazustehen.

Erfolgreich durch Live-Streams

Einige Spieler schaffen es über YouTube oder Twitch erfolgreich zu sein, indem sie so unterhaltsam spielen, dass ihnen zehntausende oder hunderttausende Menschen dabei online zusehen. Live-Streams sind daher eine beliebte Option für Gamer, ihr Hobby zu monetarisieren.

Allerdings reicht es auch hierbei nur für die wenigsten dazu, wirklich so viel Geld zu verdienen, dass es sich davon leben lässt. Schließlich ist die Konkurrenz groß und viele Gamer versuchen, über Streams den ein oder anderen Euro zu machen. Die, die es schaffen, werden in der Szene häufig ähnlich gefeiert, wie die eSportler in den Profi-Teams.

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Mehr Jobs in der eSports-Branche dank großangelegter Förderung

Zum Glück gibt es aber auch noch andere Wege, das Hobby Gaming zum Beruf zu machen. Schließlich ist die Welt der Videospiele groß. Der Umstand, dass eSports sich immer mehr etablieren, macht es zudem leichter, in dieser Branche Fuß zu fassen.
So gibt es mittlerweile in vielen Städten und Bundesländern in Deutschland Hubs und Foren, die das Thema Gaming fördern wollen. Zum Teil werden diese sogar vom Bund unterstützt und arbeiten häufig mit Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen der Regionen zusammen.

Gaming-Förderung in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz gibt es zu diesem Zweck das „GameUp! Rheinland-Pfalz Software-/Gamesforum“, das sich der Sichtbarkeit und der Förderung von Gaming verpflichtet hat. Auch das Thema Netzwerken spielt eine große Rolle für das Forum. Schließlich ist das Zusammenbringen der richtigen Leute eine der wichtigsten Aufgaben solcher Hubs. Diese Art Plattformen machen deutlich, dass es noch weitere Möglichkeiten gibt, das Hobby Gaming zum Beruf zu machen. Schließlich passiert rund um dieses Thema noch mehr als das bloße Spielen an sich.

Gaming sichtbar zu machen, Spieleentwickler zu unterstützen, Gaming-Events zu fördern und IT-Developer zu fördern ist also ebenfalls eine Option der eigenen Professionalisierung im Bereich Gaming. Schließlich gibt es auch in der eSports-Branche viele Berufe, die es zu besetzen gilt:

  • Trainer
  • Produzent
  • Social Media Manager
  • Webdesigner
  • 3D Animator
  • Game Tester
  • Journalist
  • Entwickler
  • Uvm.

Wer also weiß, dass ihn dieser Bereich interessiert, der muss nicht zwingend daran arbeiten, im Spiel immer besser zu werden. Auch drumherum gibt es genug Möglichkeiten, wie sich mit dem Thema Gaming Geld verdienen lässt. Ein Informatik-Studium kann richtungsweisend sein, genauso aber auch eine Ausbildung zum Grafikdesigner oder eine Journalistenschule. Auch für Quereinsteiger ist die Branche wie gemacht.

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Weshalb sind Foren wie GameUp so wichtig?

Plattformen wie das Rheinland-Pfälzische GameUp sind dabei so wichtig, da sie eine Schnittstelle bilden – für Förderer, Geförderte, Firmen, Hochschulen und Institutionen. Sie sammeln Wissen und Kontakte und halten die Fäden der verschiedenen Stellen zusammen.
Wer Fuß fassen will in der Gaming-Welt, kann sich an genau solche Einrichtungen wenden, um Unterstützung zu bekommen. Sei es für die Förderung eines eigenen Projektes oder für die Bekanntmachung eines Gaming-Events – jeder kann die nötige Sichtbarkeit für sein eigenes Vorhaben erhalten, wenn er sich traut den ersten Schritt zu machen!