Guter Vorsatz für das neue Jahr: Gesünder leben!

Der Jahresbeginn ist für viele Menschen die Zeit, in der sich entscheidet, ob sie ihre guten Vorsätze einhalten können oder nicht. Weniger Alkohol zu trinken, mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu machen oder seine Ernährung umzustellen gehören dabei neben weniger Stress zu den beliebtesten und am häufigsten gefassten Vorsätzen. Aber was kann man tun, damit eine gesündere Lebensweise tatsächlich gelingt?

Mehr Bewegung in den Alltag integrieren

Wer sich in diesen Wochen beim Fitnessstudio anmeldet und regelmäßig trainieren will, hat meist nach wenigen Besuchen die Motivation verloren. Eine Kehrtwende von jetzt auf gleich funktioniert meist nur mit eisernem Willen und viel Disziplin. So ein Vertrag ist teuer und belastet den Geldbeutel – dabei gibt es auch andere Möglichkeiten, fitter zu werden.

Es fängt damit an, kleine Gewohnheiten zu ändern: Statt alles mit dem Auto zu erledigen, steigt man öfter aufs Rad oder geht zu Fuß. Statt Rolltreppe oder Aufzug nimmt man häufiger die Treppe. Mit solchen Veränderungen bringt man den Kreislauf in Schwung und tastet sich an sportliche Aktivitäten heran. Als nächsten Schritt sollte man kleinere Sporteinheiten in den Alltag integrieren – eine halbe Stunde Yoga vor der Arbeit oder 20 Minuten Kraftübungen vor dem Schlafengehen. Mit dem eigenen Körpergewicht oder nur wenigen Hilfsmitteln lassen sich meist schnell Erfolge erzielen. Schwimmen und Joggen helfen ebenfalls beim Fitterwerden. Wichtig ist allerdings ein ausgewogener Mix aus Ausdauer- und Kraftsport.

Sich mit dem eigenen Körper auseinandersetzen

Die Ernährung umzustellen ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil. Dabei sollte man allerdings nicht vergessen, sich Zeit für den eigenen Körper zu nehmen. Dieser gibt Signale, wie es ihm geht – doch längst nicht alle Menschen können diese einschätzen. Ständiges Magengrummeln nach dem Essen oder Probleme auf der Toilette sind beispielsweise eindeutige Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Trotzdem werden sie häufig ignoriert und als Normalzustand angenommen. Die Ursachen sind entweder psychischer oder physischer Natur – beispielsweise bedingt durch Stress oder Lebensmittelunverträglichkeiten. Wer Symptome bei sich wahrnimmt, sollte schauen, ob mit der Darmflora alles in Ordnung ist. Die im Darm enthaltenen Bakterien haben einen großen Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden.

Durst ist ein weiteres Körpersignal, das häufig ignoriert wird. Viele Menschen sind den ganzen Tag so beschäftigt, dass sie vergessen, regelmäßig zu trinken. Die Folge ist eine langsame Dehydrierung: Die Verdauung kann nicht richtig arbeiten, Kopfschmerzen oder sogar Kreislaufbeschwerden sind vorprogrammiert. Den Tag mit einem Glas Wasser zu beginnen, ist ein guter Start und bringt den Kreislauf in Gang. Um mehr zu trinken, kann man verschiedene Ansätze probieren. Die einen schwören auf elektronische Benachrichtigungen, um alle zwei Stunden etwas zu trinken. Die anderen setzen auf große Wasserflaschen mit Zeitskala – damit sie ihren Wasserkonsum immer im Blick haben.

Entspannung nicht vergessen

Maßvolle Aktivität ist wichtig, Entspannung aber auch. Denn diese trägt ebenso zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Deshalb sollte man sich besonders in stressigen Phasen eine kleine Auszeit nehmen, um abzuschalten und Körper oder Geist eine Pause zu gönnen. Das kann eine Massage, ein Schaumbad, gute Musik, ein schönes Essen oder Zeit mit Freunden sein.