Kontinuierliches Magen-Darm-Leistungsangebot

Gastroenterologie der Asklepios Südpfalz-Kliniken in fruchtbarem Umbruch

Kandel. In der Abteilung für Gastroenterologie am Asklepios Klinikum in Kandel werden im stationären Bereich schwerpunktmäßig alle Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes behandelt. Dazu gehören Beschwerden des Magens, des Darms und der Speiseröhre, aber auch die der Gallenwege, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Seit Sommer letzten Jahres verantwortet der Sektionsleiter Dr. med. Jochen Morgenthaler dieses Fachgebiet.
„An unserem Klinikum am Standort Kandel führen wir ambulant in großer Zahl Koloskopien, also Spiegelungen des Dickdarms mittels beweglicher Schläuche, sogenannter Endoskope, durch“, so Dr. Morgenthaler. „Im stationären Alltag bildet die endoskopische Untersuchung des Gallengangs, die sogenannte „ERCP“ mit entsprechenden therapeutischen Maßnahmen bei Steinen oder Tumorverschlüssen des Gallengangs ein wichtiges Aufgabenfeld. Hiermit lassen sich operative Eingriffe vermeiden. Unser diagnostisches Spektrum umfasst außerdem die Untersuchung des Dünndarms, sowohl mit einem Endoskop als auch mit der modernen Video-Kapsel, die vom Patienten „geschluckt“ wird. Dabei werden die Aufnahmen der Kapsel anschließend durch uns ausgewertet. Dieses Verfahren kommt insbesondere für Patienten in Frage, die eine endoskopische Untersuchung, sprich das sogenannte „Schlauchschlucken“, nicht wünschen. Hinzukommend testen wir auch die Funktion der Speiseröhre durch Säure- und Druckmessung.“

Der Bereich der Gastroenterologie und Endoskopie in Kandel zeichne sich laut des leitenden Oberarztes durch ein hoch qualifiziertes und motiviertes Team aus Ärzten und Ärztinnen, Endoskopie-Schwestern und -Pflegern aus. Auch vier erfahrene Fachärzte und zwei Ärzte in Weiterbildung gehören dazu. Das gut ausgebildete Fachassistenzpersonal in der Endoskopie weise durchgehend spezielle Qualifikationen auf, unter anderem zur Hygiene oder aber zur Sedierung, sprich dem Einsatz von Beruhigungsmitteln zur Funktionsdämpfung des zentralen Nervensystems während einer Bauchspiegelung.

„Alle Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fortbildungen in unserem Fachgebiet teil“, betont Dr. Morgenthaler. „Neben dem fachlichen Know-how ist außerdem die gute Atmosphäre hervorzuheben, die sich ebenso positiv auf das Wohlbefinden der Patienten, die für endoskopische Untersuchungen zu uns kommen, auswirkt.“

Der gebürtige Mosbacher kam bereits vor acht Jahren erstmalig am Standort Kandel zum Einsatz und leitete 2012 nach Umbau der Endoskopie in Germersheim die dortige Gastroenterologie, bevor er 2017 als leitender Oberarzt nach Kandel zurückkehrte und vergangenen Juli die Leitung der Abteilung Innere Medizin/Gastroenterologie am Standort Kandel übernahm.

„Unsere Gastroenterologie steht allen Patienten mit Beschwerden im Magen- und Darmbereich, beispielsweise bei Sodbrennen, Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten oder auch plötzlicher Gewichtsabnahme, mit Rat und Tat zur Seite. Spezielle gastroenterologische Untersuchungen werden kompetent und schonend durchgeführt. Das Klinikum geht mit seinem Angebot dabei in vielen Punkten deutlich über die Erfordernisse der Regelversorgung hinaus und befindet sich außerdem in einer schönen und gesundheitsfördernden Umgebung“, unterstreicht der zweifache Familienvater.
Nach Ende seines Medizinstudiums in Heidelberg, anschließenden Stationen als Oberarzt und nach Absolvierung seiner Ausbildung zum Internisten, Diabetologen und Gastroenterologen am Städtischen Klinikum in Karlsruhe, wechselte Dr. Morgenthaler an die Asklepios Südpfalz-Kliniken. Die gute Anbindung aus seiner Wahlheimat Karlsruhe macht auch nach über fünfundzwanzig Jahren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich.

„Zusätzlich verfügen wir am Standort Germersheim mit Dr. Matheiowetz für die Gastroenterologie der Südpfalzkliniken über einen ausgewiesenen Experten, der für die Endosonografie das Leistungsspektrum unserer Kliniken abrundet“, schließt Dr. Morgenthaler ab. Bei der Endosonografie könne man per Ultraschall die Organstrukturen der Patientinnen und Patienten genau darstellen. Damit würden Strahlenbelastungen bei Patienten vermieden. (per)

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