Opfern kompetent beistehen

Weißer Ring e. V. sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (zweiter von rechts) überreichte einen Scheck über 500 Euro an die Mitarbeiter des WEISSEN RINGs (von links) Elke Neumann, Leiterin der Außenstelle Barbara Götz und den Landesvorsitzenden Werner Keggenhoff (rechts). (Foto: csch)

Landau. Ob Cybermobbing, häusliche Gewalt ober Trickbetrug – die Helfer der Organisation WEISSER RING e. V. unterstützen diejenigen, die Opfer von jeder Art von Straftaten geworden sind mit persönlichem Beistand, rechtlicher Beratung und materieller Hilfe, so zum Beispiel auch im Fall Mia in Kandel, in dem bis heute drei Mitarbeiter den Angehörigen und Zeugen beistehen.

„In der Berichterstattung geht es bei Straftaten meist um die Täter, aber die Opfer haben oft lange an der Gewalt zu tragen“, mahnte Oberbürgermeister Thomas Hirsch bei einem Pressegespräch im Rathaus, würdigte die Arbeit der Hilfsorganisation und überreichte eine Spende von der Sparkasse über 500 Euro.

Werner Keggenhoff, Landesvorsitzender des WEISSEN RINGs erklärte: „In den 27 Außenstellen in Rheinland-Pfalz leisten etwa 280 gut ausgebildeten Ehrenamtliche die maßgebliche Arbeit. Doch wir brauchen mehr Leute.“
Derzeit ist die Außenstelle Landau/Germersheim/Südliche Weinstraße vertretungsweise durch Barbara Götz besetzt. Es wird deshalb nach einer neuen Leitung gesucht, so wie nach weiteren Mitarbeitern.

Die Arbeit im WEISSEN RING ist nicht an eine spezielle berufliche Vorbildung geknüpft. „Allerdings braucht es ein großes Herz und die Bereitschaft, sich ausbilden zu lassen“, betonte Keggenhoff. (csch)

Interessierte an einer aktiven Mitarbeit in der Südpfalz können sich melden unter 0151 55164623 oder über oma.barbara@kabelmail.de.

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