Das Insekt gilt als "gefährdet". Ihre Population in Deutschland scheint sich aber langsam zu vergrößern. (Foto: Martin Collet)

Steinweiler. Martin Collet hat die Redaktion diese Woche kontaktiert, um uns vom Fund seiner Frau in einer Vase zu berichten: „Ich habe heute das Pfalz-Echo gelesen. Dabei ist mir der Bericht über den Schlangenfund in Rülzheim ins Auge gefallen. Dies war der Auslöser, warum ich ihnen diese E-Mail schreibe. Vor zwei Tagen hat meine Frau in einer Vase eine Gottesanbeterin gefunden. Unsere beiden Kinder fanden die „große Heuschrecke“ super. Meine Frau und unsere Kinder, Henri (8 Jahre) und Matheo (5 Jahre ), setzten die Gottesanbeterin in den Garten. Da sie immer noch dort ist, scheint es ihr bei uns gut zu gefallen.“

Hintergrund

In unserer Region ist nur eine Art der Fangschrecken, von der es weltweit über 2400 bekannte Arten gibt, anzutreffen: die Europäische Gottesanbeterin. Sie gilt in Deutschland als „gefährdet“ und steht auf der so genannten Roten Liste. Deshalb darf sie u. a. weder gefangen noch gehalten werden. (hea)