(Foto: hea)

Wörth/Karlsruhe. Im Zusammenhang mit der Ertüchtigung der Rheinbrücke Maxau muss die Brücke von Samstag, 23. Februar 2019, 23 Uhr, bis Sonntag, 24. Februar 2019, 8 Uhr voll gesperrt werden. Die Sperrungen sind für die hochgenaue Vermessung des Stahlüberbaus der Rheinbrücke Maxau mittels 3D-Scan-verfahren notwendig. Für diese Sperrung wird eine Umleitung über die B 35 Rheinbrücke bei Germersheim ausgeschildert. Ferner wird weiträumig auf die Sperrung der Brücke durch aufgestellte LED-Anzeigen hingewiesen.

Des Weiteren muss die Rheinbrücke in der Nacht von Sonntag, 24. Februar, auf Montag, 25. Februar 2019, zwischen 23 Uhr und 2 Uhr mehrfach kurzzeitig gesperrt werden. Die Sperrungen sind für Belastungsversuche und Messungen an der Rheinbrücke Maxau im Rahmen eines baubegleitenden Forschungsprojektes notwendig. Der Verkehr muss hierzu etwa fünf Mal rund 15 Minuten angehalten werden. Dadurch kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen.

Die beiden für den April 2019 angekündigten Wochenend-Vollsperrungen für die Betonage der Fahrbahnplatte aus hochfestem Beton sollen gemäß aktueller Planung weiterhin von Samstag, 13. April 2019, 00 Uhr, bis spätestens Montag, 15. April 2019, 5 Uhr und von Samstag, 20. April 2019, 00 Uhr, bis spätestens Montag, 22. April 2019, 5 Uhr, dauern.

Die beiden weiteren notwendigen Vollsperrungen sind für September 2019 geplant, wobei zur Vermessung des Stahlüberbaus in Fahrtrichtung Karlsruhe ebenfalls eine Vollsperrung im Juli 2019, jeweils in der Nacht von Samstag auf Sonntag, erforderlich ist.

Seit Anfang Februar 2019 ist die Fahrbahn der Rheinbrücke Maxau in Fahrtrichtung Wörth für die Bauarbeiten zur Ertüchtigung der Brücke vollständig gesperrt. Der gesamte Verkehr beider Fahrtrichtungen wurde auf die südliche Brückenhälfte (Fahrbahn in Richtung Karlsruhe) verlegt. Der Fahrradweg auf der nördlichen Brückenhälfte ist bereits seit November 2018 gesperrt und der Radverkehr wird seitdem auf der südlichen Brückenhälfte im Gegenrichtungsverkehr abgewickelt.

Für die Ertüchtigung des Brückenbauwerks ist unter anderem das Aufbringen von hochfestem Beton auf der Brückenplatte vorgesehen. Dazu wurde außerhalb des Verkehrsraumes zunächst eine Probeplatte betoniert. Erst nachdem diese die erforderlichen Vorgaben erfüllte, konnte mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen und in den Verkehr eingegriffen werden. Der aktuelle Bauablauf trägt insbesondere auch der zeitlichen Verschiebung der Baumaßnahme durch die verzögerte Herstellung der Probeplatte und den damit geänderten klimatischen Randbedingungen Rechnung. (per)