Der Spielplatz in der Pestalozzistraße/Humboldtstraße muss weichen. (Foto: ebl)

Kandel. Durch den geplanten Bau einer neuen Kindertagesstätte in der Pestalozzistraße/Humboldtstraße wird der dortige Kinderspielplatz aus dem Jahre 1972 in absehbarer Zeit entfallen. Vor diesem Hintergrund hat die Freie Wählergruppe (FWG, nicht die FDP, wie es in der Bekanntmachung irrtümlich hieß) in der Stadtratssitzung vom 7. November unter Tagesordnungspunkt 2 einen Antrag eingebracht. Da an der Ecke Juststraße/Röntgenstraße, also nicht weit entfernt, eine größere Grünfläche ist, auf der auch mehrere Bäume stehen, schlägt die FWG vor, den Spielplatz von der Pestalozzistraße dorthin zu verlagern. „Das würde unserer Meinung nach die optimale Lösung sein und sollte noch vor Baubeginn des Kindergartens erfolgen“, sagte FWG-Vorsitzender Ludwig Pfanger zur Begründung des Antrags.

„Das hat sich gut getroffen“, entgegnete Bürgermeister Michael Niedermeier. „Wir haben uns unabhängig von dieser Tischvorlage schon gemeinsam mit dem Bauhof und der Verbandsgemeindeverwaltung Gedanken über die Spielplatzsituation gemacht, wie wir Ersatz schaffen können.“ Denn neben dem Spielplatz in der Pestalozzistraße wird durch den vergrößernden Neubau der Kindertagesstätte in der Landauer Straße auch der bisherige Spielplatz in der Rietburgstraße verbraucht.

Die von der FWG jetzt vorgeschlagene Fläche wurde schon in die Überlegungen einbezogen. Für die Verlegung müsse, so Niedermeier weiter, ein Bauantrag gestellt werden, geschätzte Kosten ca. 8.000 Euro, das könne noch aus Mitteln des 2019er Haushalts bestritten werden.

Einstimmig sprach sich der Stadtrat dafür aus, dass die nötige Bebauungsplanänderung zur Umwidmung der Grünfläche in einen Spielplatz in die Wege geleitet werden soll. Anschließend kann der Bauantrag zur Einrichtung des Spielplatzes gestellt werden. (ebl)

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