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Start Die Südpfalz Gesellschaft Ständig für jeden erreichbar – oder doch lieber nicht?

Ständig für jeden erreichbar – oder doch lieber nicht?

Pfalz-Echo-Umfrage: Schalten die Südpfälzer ihr Handy auch mal ab oder sind sie 24/7 erreichbar?

Jeder zweite Berufstätige liest mittlerweile auch nach Feierabend sowie am Wochenende regelmäßig seine dienstlichen Nachrichten. Umfragen zufolge empfinden allerdings ca. 
66 Prozent der Beschäftigten diese ständige Erreichbarkeit als eine Belastung für das Privat- und Familienleben. Sind die Südpfälzer ständig erreichbar oder wird das Handy auch mal bewusst ausgeschaltet? (mcl)


Alisa Karczewski, Wernersberg

Ich schreibe generell nicht immer zurück und mache natürlich Unterschiede zwischen den Leuten, die mich kontaktieren. Ich kenne durchaus einige, die ständig am Handy sind, und finde dies ziemlich unangenehm. Sich bei einer Unterhaltung nebenbei mit dem Handy zu beschäftigen, anstatt wirklich zuzuhören, ist einfach unhöflich und unangenehm. Beruflich sollte man nur in absoluten Ausnahmefällen länger als vertraglich geregelt erreichbar sein.


Anna Münster, Wernersberg

Wenn ich meine Ruhe haben möchte, dann schalte ich das Handy auf jeden Fall aus. Natürlich weiß man nie, was passiert. Aber in den seltensten Fällen ist etwas so wichtig, dass man es nicht auch ein paar Stunden später lesen kann. Auch im beruflichen Bereich sollte man sich dessen bewusst sein, dass es Arbeitszeiten und freie Zeiten gibt. Nach Feierabend sollte im Normalfall Schluss mit der Erreichbarkeit sein.


Danny Müller, Billigheim-Ingenheim

Während der Schule oder nachts gehe ich mit dem Handy in den Flugmodus, ansonsten bin ich aber die meiste Zeit erreichbar. Ich denke schon, dass man in der heutigen Zeit beruflich über die regulären Arbeitszeiten hinaus erreichbar sein sollte. Allerdings kenne ich auch Leute, die es total übertreiben.


Ewald Koch, Neustadt

Ich denke, die ständige Erreichbarkeit wird in vielen Fällen für total unnötigen Informationsaustausch genutzt. Wenn Bekannte während des Gesprächs ständig auf das Handy sehen, bin ich genervt. Man kann doch zu Hause nachschauen und dann abwägen, welche Nachrichten wirklich zeitnah beantwortet werden müssen. Natürlich gibt es Jobs, bei denen man auch mal nach Feierabend erreichbar sein muss. Dies sollte allerdings immer eine Ermessenssache und keinesfalls die Norm sein.


Nadine Wadle, Oberotterbach

Ich bin keinesfalls ständig erreichbar, da mich dies selbst viel zu sehr anstrengen würde. Wenn ich mit meinem Kind beschäftigt bin, dann spielt das Handy in dieser Zeit keine Rolle. Ich habe bei anderen Leuten definitiv Verständnis dafür, wenn ich sie nicht sofort erreichen kann und erwarte dies umgekehrt genauso. Außerdem ist für mich der Feierabend ganz klar die Zeit, in der das Berufliche ausgeblendet wird.


Susanne Müller, Billigheim-Ingenheim

Auch wenn ich nicht immer erreichbar sein will, lässt es sich beruflich bedingt mit einem Catering oft nicht vermeiden. Zwischendurch mache ich mein Handy aber auch immer mal wieder bewusst aus. Was wirklich ziemlich nervig sein kann, ist WhatsApp. Da ich sehr ungerne mit Bildern oder Kettenbriefen bombardiert werde, achte ich selbst darauf, nur einigermaßen Interessantes zu verschicken.

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