Thomas Gebhart über die Zukunft

… die Südpfalz in zehn Jahren: Thomas Gebhart über regionale Produkte, Videosprechstunden und persönliche Gespräche

(Foto: honorarfrei)

Thomas Gebhart, CDU, seit 2009 direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Südpfalz, seit März 2018 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit.

Wie kommunizieren Sie 2030 mit Freunden und Kollegen?

An erster Stelle steht für mich auch in Zukunft immer das persönliche Gespräch. Den direkten Austausch mit dem Gegenüber kann nichts ersetzen, aber sicherlich wird noch viel mehr digital erfolgen. Wichtig sind auch vor diesem Hintergrund die richtigen Weichenstellungen, um die Chancen der digitalen Welt optimal nutzen zu können.

Wie und wo ist Pflege 2030 in der Südpfalz organisiert?

Es braucht ein gutes Zusammenspiel von ambulanten und stationären Pflegeangeboten. Die Zahl der Pflegekräfte muss zudem deutlich steigen. Ebenso müssen sich die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen verbessern. Die Arbeit der Pflegekräfte muss in der Gesellschaft mehr wertgeschätzt werden. Denn unsere Gesellschaft braucht engagierte und qualifizierte Pflegerinnen und Pfleger – heute genauso wie in 10 Jahren.

Wo findet man 2030 gute Mitarbeiter für seinen Betrieb? Woher kommen die Mitarbeiter?

Ich bin mir sicher, dass man in unserer Region auch 2030 noch gute Mitarbeiter finden wird. Die Südpfalz ist ein attraktiver Standort. Damit das so bleibt, müssen wir die richtigen Weichen stellen. Zum Beispiel: Hervorragende Bildungsmöglichkeiten, gute Infrastruktur, schnelles Internet, gute medizinische Versorgung und einiges mehr.

Wie sieht ein Gespräch zwischen Patienten und ihrem behandelnden Arzt aus?

Auch hier gilt: Der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient ist essentiell. Dabei werden die Ärzte noch stärker als heute auf technologische Unterstützung wie beispielsweise die elektronische Patientenakte und neue Möglichkeiten der Diagnose zurückgreifen. Die Videosprechstunde und der digitale Austausch mit Fachärzten können dies sinnvoll ergänzen.

Wo kaufen Sie 2030 Ihre Lebensmittel ein?

Entweder im Einkaufsmarkt vor Ort oder bei einem Direktvermarkter. Regionale Produkte haben für mich immer Vorrang. Lokales Einkaufen ist mein erstes Kriterium. Bei uns hier in der Südpfalz werden sehr viele Produkte mit Topqualität erzeugt.

Vorheriger ArtikelSascha Kleinophorst über die Zukunft
Nächster ArtikelEinbruch in Tankstelle