Versuchter Betrug mit „Autobahngold“

Kandel. Am Freitag, 17. Januar, wurde ein 36-jähriger Jockgrimer am späten Nachmittag auf der L549 zwischen Kandel und Hatzenbühl durch einen ihm unbekannten Mercedes-Fahrer angehalten, welcher vorgab eine Panne mit seinem Fahrzeug zu haben. Er bat den 36-Jährigen aufgrund seiner Notlage um Bargeld und bot ihm im Gegenzug einen Goldring an.

Da dem Jockgrimer die Betrugsmasche bekannt war, sprach er den Mercedes-Fahrer direkt darauf an. Dieser setzte sich in sein Auto und fuhr Richtung A65 davon. Bei der hier versuchten Betrugsmasche „Autobahngold“ täuschen die Täter eine Notlage mit ihrem PKW vor und halten hilfsbereite Verkehrsteilnehmer an. Diesen wird eine „rührselige Geschichte“ erzählt und die Täter bitten um Bargeld im Bereich von etwa 50-150 Euro. Als Gegenleistungen bieten die Täter angeblichen Goldschmuck als Pfand an, um das Geld später zurückzuzahlen. Die Rückzahlung erfolgt nicht und beim Überprüfen des angeblichen Goldschmucks stellen die Betroffenen fest, dass es sich um billigen Modeschmuck handelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass man auf keinen Fall auf solch einen dubiosen Tausch eingehen sollten. Stattdessen kann angeboten werden, einen Abschleppdienst zu verständigen. Hat man Zweifel an der Echtheit des Hilfsbedürfnisses, dann sollte die Polizei verständigt werden. Dazu merkt man sich am besten zusätzlich das Kennzeichen des PKW und wenn möglich auch Details zu den bettelnden Personen. (per)

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