Wörth. Das Jubiläumsschulfest des Europa-Gymnasiums Wörth am Samstag, 24. Juni, stand im Zeichen der 50-Jahr-Feier. Eingeladen waren auch alle ehemaligen Schüler und Lehrer. Von Mittag bis Mitternacht wurde ein fulminantes Programm geboten. Während der Schulhausführungen am Nachmittag präsentierten Schülergruppen in den Klassenräumen die Ergebnisse ihrer Projektarbeit. Thematisiert wurden auch die Schüleraustausche mit Frankreich, Irland, Spanien und USA – von der dortigen Partnerschule waren gerade Austauschschüler zu Gast.

Ausgestellte Fotos und Jahresringe illustrierten die Entwicklung der Schule, die am 1. September 1967 als „Staatlich Mathematisch-Neusprachlich-Naturwissenschaftliches Gymnasium im Aufbau“ unter Leitung von Dieter Rößler den Unterricht aufnahm.

Die aktuelle Schulleiterin Birgit Weisser konnte auf der Bühne zahlreiche prominent gewordene Ex-Schüler begrüßen, z.B. den Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart vom Abiturjahrgang 1991. In seinem letzten Schuljahr (September 1990), so erinnerte sich Gebhart, erhielt die Schule den Namen Europa-Gymnasium. Den Schülern riet er: „Fragt euch immer wieder, was ich wirklich gerne mache, geht euren Weg, dann werdet ihr auch erfolgreich sein.“

Zum bewirteten Beisammensein auf dem Pausenhof gab es Vorführungen und Live-Musik auf der Bühne. Bei einem Poetry-Slam-Wettbewerb unter Moderation von Van Duy Le wetzen sechs Zwölftklässler die Zungen. Es gewann Luk mit dem Vortrag „Mehr als Rot“.

Ein Schüler der ersten Stunde berichtete über den Alltag zu damaliger Zeit: „Wir hatten einige klobige Taschenrechner, aber kein Handy, keinen PC keine Drucker – mussten wir uns alles nachschulisch aneignen –, aber wir hatten ja das Lernen gelernt“, erzählte Ralf Mesenbrock. „Was wirklich wichtig war, waren die Erfahrungen und die Menschen, kaum die gelernten Inhalte“, so sein Resümee. (ebl / Fotos: ebl)