Hagenbach. Wegwerfen – nein danke! Unter diesem Motto eröffnete im November das Reparaturcafé in Hagenbach. Der nächste Öffnungstag ist am Samstag, 8. Dezember, von 14 bis 17 Uhr.

Bereits bei der Eröffnung des Reparaturcafés war das Team von Ehrenamtlichen
gefordert. (Foto: aeck)

Bei der Eröffnung herrschte bereits reges Treiben. Kaum war die Eröffnungszeremonie abgeschlossen, war das Team des Reparaturcafés gefordert. Ein Zeitschaltwecker und ein Fotoapparat konnten auf der Stelle instand gesetzt werden, andere Kleingeräte bekamen eine Beschriftung und wurden im abschließbaren Schrank eingelagert. Bürgermeister Reinhard Scherrer freute sich, dass dieses Projekt im Rahmen der Initiative „Ich bin dabei!“ nun an den Start gehen konnte. „Der Knackpunkt war lange Zeit der Raum, in dem das Reparaturcafé untergebracht werden sollte“, erläuterte Scherrer. Nun habe man das Domizil im Raum 311 (2. OG) in der Hainbuchenschule, Hagenbach gefunden. Positiv erwähnte Scherrer, dass das Projekt eine LEADER-Förderung von 2.000 Euro erhalten habe, von dem die Grundausstattung mit Werkzeugen gekauft wurde.

Der Kümmerer, Herbert Kölbl, sieht das Team von Ehrenamtlichen gut aufgestellt: „ Eine Gruppe mit unterschiedlicher Berufserfahrung steht der Bevölkerung an jedem zweiten Samstag eines Monats zur Verfügung“. Alte Radios, Küchenmaschinen oder Raritäten wie die alte Pendeluhr bekommen im Reparaturcafé eine zweite Chance. Die Arbeiten sollen soweit wie möglich mit dem Besitzer zusammen erfolgen. „Auch Ersatzteile sind in geringem Umfang vorhanden und werden zu einem günstigen Preis abgegeben“, sagte Kölbl zu. Außerdem hilft das Team bei der Suche nach Quellen für Ersatzteile. (aeck)

Nächster Öffnungstag des Reparaturcafés ist am Samstag, 8. Dezember, von 14 bis 17 Uhr, in der Hainbuchenschule, Raum 311. Danach öffnet das Reparaturcafé jeden zweiten Samstag im Monat.

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