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Start Die Südpfalz Gesellschaft Wer engagiert sich für das Wohl der Tiere?

Wer engagiert sich für das Wohl der Tiere?

Pfalz-Echo-Umfrage: Wie wichtig ist den Südpfälzern das Thema Tierschutz?

Die gesellschaftliche Sensibilität dafür, was mit Tieren geschehen darf, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Mittlerweile gibt es in Deutschland ca. 900.000 Veganer und acht Millionen Vegetarier. Gleichzeitig gab es nie zuvor so viel Massentierhaltung und Billigfleisch wie aktuell. Viele Tiere müssen ein kurzes, unwürdiges Leben fristen, um anschließend möglichst billig auf den Tellern zu landen. (mcl)


Cornelius Hauck, Landau

Ich persönlich würde beispielsweise kein allzu billiges Fleisch aus dem Supermarkt kaufen. Denn hierbei weiß man, dass die Tiere definitiv unter sehr schlechten Bedingungen gehalten wurden. Eine Bekannte von mir verteilt nicht nur Flyer und Videos zum Thema Tierschutz, sondern klaut den Leuten auch den Pelz vom Rücken. Solch ein Vorgehen finde ich dann doch zu extrem und bezweifle auch, dass es besonders zielführend ist.


Dominik Heintz, Landau

Ich engagiere mich zwar nicht im direkten Sinn für den Tierschutz, achte aber durchaus darauf, Bioeier und Biofleisch einzukaufen. Natürlich gibt es Leute in meinem Bekanntenkreis, die sich rigoros für das Wohl der Tiere einsetzen. Allerdings mag ich es eher weniger, wenn bei 
Facebook verstörende Videos dieser Art geteilt werden.


Lawrence Hauck, Landau

Tierschutz ist natürlich eine wichtige und sinnvolle Angelegenheit. Allerdings habe ich mich bislang noch nicht so intensiv damit befasst, dass ich mich wirklich auf irgendeine Art dafür eingesetzt hätte. Viele militante Vegetarier argumentieren für meinen Geschmack zu sehr mit der „Moralkeule“. Dies halte ich teilweise für etwas kontraproduktiv. Schließlich sollte jeder selbst entscheiden können, was er aus Überzeugung isst.


Lorena Nagy, Hauenstein

Da mein Onkel und mein Opa beide Tierärzte sind und ich somit mit Tieren aufgewachsen bin, ist mir das Thema Tierschutz sehr wichtig. Man sollte darauf achten, dass diese ein artgerechtes Leben führen können und nicht in der Massentierhaltung gequält werden. Ich frage mich oft, welche Tierversuche denn wirklich notwendig sind. Im Hinblick auf medizinische Fortschritte kann ich diese eher akzeptieren als beispielsweise im Zwecke der Kosmetikindustrie.


Sabine Schnaubelt, Landau

Da mir Tierschutz wichtig ist, habe ich einen Hund von Rhodos. Außerdem kaufe ich vieles beim Bauern direkt vor der Haustür. Gerade in der heutigen Zeit, in der es immer mehr Billigfleisch gibt, sollte das Thema Tierschutz dringend stärker in das allgemeine Bewusstsein eingehen. Besonders schlimm finde ich zum Beispiel das „Kükenschreddern“. Genauso schrecklich ist der neue Trend in Asien, Küken zu Ostern pink einzufärben.


Ulrike Müller-Herancourt, Landau

Wenn mir das Wohl der Tiere nicht am Herzen läge, hätte ich mir keinen Hund aus dem Tierheim angeschafft. Damals bin ich freiwillig mit den Hunden aus dem Landauer Tierheim spazieren gegangen und wollte mich dann von „ShihTzu“ gar nicht mehr trennen. Des Weiteren habe ich zwei Katzen und esse so gut wie gar kein Fleisch.

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