Landau. Die Sommerferien sind vorbei – und mit ihnen die Ferienpassangebote der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße. Rund 1.200 Ferienpässe wurden in diesem Jahr verkauft; mehr als 750 Kinder und Jugendliche nahmen die knapp 200 verschiedenen Betreuungsangebote in Anspruch. „Unser Fazit fällt durchweg positiv aus“, fassen Stadtjugendpfleger Arno Schönhöfer und Kreisjugendpfleger Wolfgang Giessen stellvertretend für alle Organisatorinnen und Organisatoren zusammen.
Auch die beiden Jugenddezernenten, Oberbürgermeister Thomas Hirsch für die Stadt Landau und Erster Kreisbeigeordneter Marcus Ehrgott für den Landkreis Südliche Weinstraße, zeigen sich mit dem gemeinsamen Ferienbetreuungsangebot von Stadt und Kreis zufrieden. „Sechs Wochen Sommerferien können sich gerade für berufstätige oder alleinerziehende Eltern sehr lang gestalten“, fassen Hirsch und Ehrgott zusammen. „Umso wichtiger sind qualifizierte Betreuungsangebote, bei denen die Kinder spannende, kurzweilige und lehrreiche Erfahrungen machen und die Eltern sicher sein können, dass ihr Nachwuchs in guten Händen ist.“ Beide Jugenddezernenten danken den Mitarbeitern der Jugendämter, die den Ferienpass organisieren, sowie den beteiligten Vereinen, Einrichtungen und Organisationen, ohne die das bunte Betreuungsangebot nicht realisiert werden könnte.
Weitere Zahlen und Fakten: Der Ferienpass richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 17 Jahren; die meisten Kinder, die die Betreuungsangebote im Jahr 2017 wahrnahmen, waren jedoch zwischen sieben und zehn Jahren alt. Sie buchten im Schnitt zwischen zwei und fünf verschiedene Angebote. 55 Prozent der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen waren Mädchen; 45 Prozent Jungen. Die beliebtesten Angebote mit jeweils langen Wartelisten waren Klettern, Erlebnisse mit Tieren und ein Besuch bei der Polizei. Viele Kinder und Jugendliche haben den Ferienpass auch in diesem Jahr „nur“ genutzt, um regelmäßig eines der Schwimmbäder in der Region zu besuchen. „Fest steht: Das Konzept des Ferienpasses geht auf“, so Stadtjugendpfleger Schönhöfer und Kreisjugendpfleger Giessen. (per)