Die Fotografie und der Erste Weltkrieg

Eine neue Ausstellung im Museum Herxheim widmet sich dem ersten Krieg, der fotografisch festgehalten wurde

Soldaten im Ersten Weltkrieg. (Foto: Archives Departementales Du Haut-Rhin)

Herxheim. Am Freitag, 2. Februar, eröffnet das Museum Herxheim um 19 Uhr seine neue Sonderausstellung mit einer Vernissage. Einhundert Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs widmet sich diese einzigartige grenzüberschreitende Ausstellung dem zeitgenössischen Blick auf diesen Krieg – dem Blick, wie er im noch jungen Medium Fotografie eingefangen wurde.

Die Ausstellung wurde bei La Chambre in Straßburg entwickelt und beruht auf dem regionalen fotografischen Erbe im damaligen deutschen Elsass-Lothringen. Sie erzählt vom Leben in Gräben und vom Alltag im Hinterland, zeigt persönliche Erinnerungen ebenso wie offizielle und propagandistische Fotos. Der Erste Weltkrieg war einer der ersten modernen Konflikte, der mit Bildern breit dokumentiert wurde – die Fotografie als Medium entwickelte neue Techniken und Ausdruckformen und bekam einen neuen Stellenwert.

Unter dem Motto „Sonntags um fünf im Museum“ bietet das Museum Herxheim im Rahmen der Ausstellung eine Lesung an. Am Sonntag, 11. März, werden um 17 Uhr Michael Landgraf und Uli Valnion im Wissensspeicher des Museums mit ihrem Programm „Friedenswege“ auftreten. Mit seinem Roman „Felix zieht in den Krieg“ lenkt der Schriftsteller Michael Landgraf den Blick auf die Begeisterung, mit der zu Beginn des Ersten Weltkriegs junge Menschen in den Kampf gezogen sind. Der bekannte Liedermacher Uli Valnion präsentiert hierzu klassische Friedenslieder. (per)

Die Ausstellung ist im Museum Herxheim vom 2. Februar bis 22. April zu sehen.

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