13-Jähriger Junge entgeht nur knapp einer Katastrophe – Bundespolizei weist auf Gefahren im Bahnbereich hin

Nochmal Glück gehabt. (Foto: manfredrichter-pixabay)

Ludwigshafen. Am Montag, 9. September, kam es um 18.45 Uhr zu einem Unfall an dem unbeschrankten Bahnübergang in der Ludwig-Wolker-Straße in Ludwigshafen. Der Bahnübergang liegt direkt am BASF Werk. Ein 13-jähriger Junge fuhr mit seinem Fahrrad parallel zu den Gleisen und hatte dabei Kopfhörer auf. Dadurch konnte er den herannahenden Zug, der gerade aus dem Werk kam und beschleunigte, nicht hören. Der Junge überquerte dann unvermittelt und ohne auf die Gleise zu schauen den unbeschrankten Bahnübergang. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Zug eine Geschwindigkeit von ca. 40 Km/h erreicht.

Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein, wodurch zum Glück nur der hintere Teil des Fahrrades durch die Lok erfasst wurde. Beim Zusammenstoß blieben sowohl der 13-jährige Junge als auch der Lokführer unverletzt, ein Rettungswagen wurde vorsorglich verständigt. An der Lok entstand kein Sachschaden, das Fahrrad wurde beschädigt. Der Junge konnte von seinem Onkel in Obhut genommen und zu seinen Eltern nach Hause gebracht werden.

Die Bundespolizei weist erneut darauf hin, dass im Bahnbereich generell und insbesondere an unbeschrankten Bahnübergängen besondere Gefahrenstellen zu beachten sind. Vor einer Überquerung von Bahnübergängen sollte man besondere Sorgfalt walten lassen. Es wird empfohlen gerade Kindern diese Gefahren zu erklären und diese zu sensibilisieren, damit Unfälle vermieden werden können. (per)

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