Berühmt sein und dann?

Pfalz-Echo-Umfrage: Was würden Sie machen, wenn Sie einen Tag berühmt wären?

Berühmtsein ist eine tolle Sache, sagen die einen. Die anderen finden, dass Berühmtheit unter anderem die Privatsphäre einschränkt. Prominent zu sein, Fluch oder Segen? Einen Tag berühmt sein, was würden die Menschen in der Region tun? Das PFALZ-ECHO hat sich umgehört. (Text + Fotos: tom)

Samuel Soffel, Landau:
Ich würde meine Berühmtheit dazu nutzen, um auf Probleme in der Welt und der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Außerdem würde ich mich für den Klimaschutz einsetzen und versuchen, die Leute zu motivieren, bei kleineren Strecken anstatt das Auto das Fahrrad zu benutzen und auf Plastik zu verzichten. Ich würde dazu aufrufen, sich mehr ehrenamtlich zu engagieren.


Margit Keßler, Landau-Mörzheim:
Ich gehe davon aus, dass wenn ich einen Tag berühmt wäre, ich auch das nötige Geld hätte. Dann würde ich meine drei Freundinnen einladen und mit ihnen nach Monte-Carlo fahren. Dort würden wir dann einen Einkaufsbummel machen, fein Essen gehen und dabei die mondäne Welt beobachten.

 


Steffi Bertges, Landau-Mörlheim:
Ich würde mich für Frieden und Toleranz auf der ganzen Welt einsetzen. Außerdem für mehr Respekt beim Umgang miteinander. Auch würde ich mich dafür stark machen, dass man die Menschen unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft und ihres gesellschaftlichen Standes so akzeptiert, wie sie sind.

 


Annette Liebel, Rülzheim:
Wenn ich prominent wäre, würde ich mich für diejenigen einsetzen, die sich ehrenamtlich engagieren, sei es in Vereinen, bei den Tafeln oder anderswo. Ich finde, die Leistung dieser Menschen muss stärker in den Mittelpunkt und ins Bewusstsein der Gesellschaft getragen werden.

 


Ruth Heupel, Impflingen:
Wenn ich zum Beispiel eine bekannte Sängerin oder Musikerin wäre, würde ich in einem großen Stadion ein Benefizkonzert veranstalten. Die Einnahmen kämen komplett krebskranken oder unheilbar kranken Kindern und ihren Angehörigen zugute. Außerdem würde ich mich für mehr Hilfsbereitschaft unter den Menschen und mehr Mitmenschlichkeit einsetzen.


Martina Hallwachs, Minfeld:
Wenn ich berühmt sein könnte, dann wäre ich gerne ein erfolgreicher Sportler. Ich selber habe früher Leichtathletik gemacht und ich war ein großer Fan von dem Zehnkämpfer Jürgen Hingsen. Wenn ich ein berühmter Sportler wäre, würde ich mich in Vereinen engagieren, um den Kindern zu ermöglichen, selbst einmal so erfolgreich zu werden wie ich.

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